Solar erzeugte Prozesswärme ist in Jordanien trotz der vielen Sonnenstunden derzeit noch nicht verbreitet. Grund dafür seien vor allem mangelndes Knowhow und fehlende Finanzierungsmöglichkeiten, berichtet Industrial Solar in einer Pressemitteilung.

 

 

Ein Drittel des jordanischen Energieverbrauchs entfällt auf die Industrie

In Jordanien entfällt rund ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs auf die Industrie. Die Energie wird zum größten Teil benötigt, um Wärme für industrielle Prozesse bereitzustellen. Dabei sind bisher vor allem fossile Brennstoffe im Einsatz.

Im Rahmen eines 24-monatigen Projekts haben sich die Industrial Solar GmbH und die GIZ deshalb zusammengeschlossen, um den Markt für solare Prozesswärme in Jordanien zu fördern.

 

Solarthermische Kollektoren verringern Energiekosten und CO2-Emissionen

Solarthermische Kollektoren können effizient Wärme für industrielle Prozesse bereitstellen und dadurch Energiekosten und CO2-Emissionen verringern. Jordanien hat nahezu keine eigenen fossilen Brennstoffe und importiert sie zu mehr als 95 Prozent. Die steigenden Weltmarktpreise für Energie sind eine zunehmende Last für die jordanische Wirtschaft. Die Entwicklungspartnerschaft soll zu einer nachhaltigen und erschwinglichen Energieversorgung in Jordanien beitragen und mittelfristig Arbeitsplätze in diesem neuen Wirtschaftszweig schaffen.

 

Fresnel-Kollektoren-System als Pilotprojekt

Als Pilotprojekt wollen die Partner ein Fresnel-Kollektoren-System für solare Prozesswärme bei dem jordanischen Pharma-Unternehmen RAM Pharma (Sahab) installieren.

Die Entwicklungspartnerschaft wird im Rahmen des Programms develoPPP.de gefördert, das die GIZ im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durchführt.

 

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Quelle: GIZ | solarserver.de © Heindl Server GmbH v. 05.03.2014
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